Epcos-Aktionäre gehen leer aus

Technologiekonzern zahlt keine Dividende aus / Bilanzgewinn soll einbehalten werden

Aktionäre des Münchner Technologiekonzerns Epcos (Börse Frankfurt: EPC) werden für das vergangene Geschäftsjahr keine Dividende erhalten. Das Unternehmen werde der Hauptversammlung vorschlagen, „den Bilanzgewinn einzubehalten“, sagte ein Konzernsprecher der „Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe).

Der Hersteller elektronischer Bauelemente zieht damit offenbar die Konsequenz aus dem Gewinneinbruch im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr (ZDNet berichtete). „Wir haben immer gesagt, dass wir Dividenden nur in Ausnahmejahren zahlen“, sagte der Sprecher der Zeitung zufolge. Die Hauptversammlung findet am 6. März statt.

Der Konzern hatte den Umsatz im Geschäftsjahr 2001 um drei Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gesteigert, das EBIT belief sich auf 208 Millionen Euro (ZDNet berichtete). Damit sinkt der Gewinn pro Aktie von 3,68 auf 2,28 Euro. Im vierten Quartal stand gar ein Verlust ins Haus.

Für die Zukunft sieht die Firma einen Silberstreif am Horizont: So sei der Auftragseingang im vierten Quartal 2001 mit 209 Millionen Euro gegenüber dem dritten Quartal um 37 Prozent gestiegen. Dank der weitestgehend abgeschlossenen Lagerbestandsbereinigung und wieder steigender Produktionszahlen im Mobilfunk halte dieser positive Trend bis heute an.

Allerdings lag der Umsatz im vierten Quartal mit 361 Millionen Euro um 18 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Im abgelaufenen Dreimonatszeitraum erwirtschaftete die Firma einen Verlust von 52 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern.

Kontakt:
Epcos, Tel.: 089/63626251 (günstigsten Tarif anzeigen)

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