DRAM-Preise klettern weiter

Hynix hat um 30 Prozent erhöht / Aktien der Prozessorenhersteller steigen ebenfalls

Heute gab der südkoreanische Chiphersteller Hynix Semiconductor eine 30-prozentige Erhöhung seiner Preise für 128 MByte DRAMs bekannt. Der derzeit drittgrößte Produzent von Speicherbausteinen verhalf mit diesem Schritt den Aktien vergleichbarer Unternehmen, darunter auch Infineon (Börse Frankfurt: INF), zu deutlichen Kursgewinnen.

„Der Absatz von PCs steigt durch die Einführung vonWindows XP wieder“, sagte ein Sprecher von Hynix. „Auch ein PC-Boom in China sorgt für Auftrieb.“ Bereits vor Weihnachten hatte Samsung genau wie Hynix selbst gleich zweimal die Preise für ihre Chips um bis zu 20 Prozent erhöht. Samsung erklärte heute zusätzlich, man überlege dem Schritt des Konkurrenten neuerlich zu folgen.

Die Nachfrage war nach den Boomjahren 1999 und vor allem 2000 eingebrochen gewesen. Allgemein gelten hohe Preise für Memory-Komponenten als Anzeichen einer gesunden Wirtschaft.

Unmittelbar vor den Feiertagen hatte Hynix Gespräche über eine Allianz mit dem US-Konkurrenten Micron Technology bestätigt. Eine Kooperation der beiden Produzenten würde den bisherigen Marktführer Samsung vergleichsweise zwergenhaft erscheinen lassen. Zumal sich Micron gerade anschickt, sich mit der Chipabteilung von Toshiba zu verstärken. Wie berichtet kauft das Unternehmen Toshibas Dominion Semiconductor. Die in Manassaus, Virginia, beheimatete Firma ist der sechstgrößte DRAM-Produzent und bis jetzt exklusiv für Toshiba tätig. Voraussetzung ist allerdings eine Zustimmung des US-Kartellamtes.

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