CeBIT rechnet nicht mit Einbruch

Messechef: "Nicht kleiner als im Vorjahr" / Keine Taschenkontrollen trotz Terror

Keine Taschenkontrollen und mindestens genauso viel Aussteller wie im letzten Jahr: Das ist die Prognose des Chefs der Hannover Messe AG, Klaus Goehrmann, für die CeBIT 2002 (13. bis 20. März 2002). „Hannover Messe und Cebit werden nicht kleiner sein als im Vorjahr. Das spüren wir, weil das Anmeldeverhalten gut ist“, erklärte Goehrmann in der morgen erscheinenden Ausgabe der „Wirtschaftswoche“.

Der Messechef sieht seine Erwartungen erfüllt, wenn die Aussteller- und Besucherzahlen 2002 das Niveau von 2001 halten. „Das reicht, dann schwimmen wir nämlich gegen den Strom, wenn das Umfeld noch schlechter werden sollte“, begründet der Vorstand.

Allerdings erwartet er nach den Terroranschlägen vom 11. September höhere finanzielle Belastungen beim Versicherungsschutz: „Die Aufwendungen für Sach- als auch All-Risk-Versicherungen werden sich 2002 verdoppeln.“ Der offene Charakter der Messen solle aber nicht gestört werden. „Taschendurchsuchungen wird es bei uns nicht geben“, verspricht Goehrmann.

Auf der CeBIT 2001 waren knapp 850.000 Besucher. Für 2002 kalkuliert die Messe AG mit mindestens 800.000 Gästen.

Top-Thema für die CeBIT 2002 ist nach wie vor der weitere Ausbau des E-Commerce und die damit verbundenen Vernetzung von Planung, Logistik, Produktion, Vertrieb und Marketing. Bei der Telekommunikation nimmt das UMTS-Mobilfunknetz einen hohen Stellenwert ein.

Kontakt:
Deutsche Messe AG, Tel.: 0511/890 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, CeBIT, Messe

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