Otto-Versand darf im Web Reisen verkaufen

EU-Kommission gibt grünes Licht / Travelocity Europe trifft auf starke Konkurrenz

Der Otto Versand darf gemeinsam mit dem US-Unternehmen Sabre Holdings Corporation ein Internet-Unternehmen für Tourismusdienstleistungen gründen. Die EU-Kommission in Brüssel erklärte am Donnerstag, das unter dem Namen Travelocity Europe firmierende Unternehmen werde in Europa auf starke Wettbewerber treffen.

Sabre sei als Betreiber von computergesteuerten Buchungssystemen zwar bereits in der Reisebranche tätig. Angesichts der zu erwartenden geringen Marktanteile des Gemeinschaftsunternehmens sei aber nicht mit einer wesentlich stärkeren Stellung zu rechnen. Auch würden Wettbewerber weiter Zugang zum Sabre-Buchungssystem haben.

Damit startet der Versandhändler ein weiteres Projekt im Netz. Erst vor kurzem war das Frauenportal Sheego.com, das gemeinsam mit dem Axel-Springer-Verlag realisiert worden war, wieder eingestampft worden (ZDNet berichtete).

Das Portal war im Rahmen eines Joint-ventures erst am 2. April 2001 an den Start gegangen. Ziel war es, Frauen zwischen 20 und 39 Jahren ein umfangreiches Informations- und Einkaufsspektrum im Internet zu bieten. Zum Start verfügte das Gemeinschaftsunternehmen über eine 15-köpfige Redaktion.

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