QSC: Linesharing-Abkomment mit Telekom

Ab kommendem Jahr keine eigene Leitung für DSL-Anschluss mehr nötig / Vobis ist neuer Vertriebspartner

Zwei wichtige Erfolge kann der DSL-Anbieter QSC für sich verbuchen: Zum einen ist es dem Kölner Unternehmen gelungen, mit der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) einen ersten Vertrag zum „Linesharing“ abzuschließen, zum anderen konnte die Elektrokette Vobis als Vertriebspartner gewonnen werden.

Zum „Linesharing“ wurde die Telekom in den Entscheidungen der Regulierungsbehörde bereits im Frühjahr verpflichtet, die Vorlage eines Angebotes und dessen Umsetzung ließ jedoch lange auf sich warten.

Auf Grundlage des abgeschlossenen Vertrages muss QSC nun nicht mehr eine neue so genannte Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zum Kunden bei der Telekom bestellen, sondern kann die vorhandene Leitung mit der Telekom gemeinsam nutzen. So kann der Kunde zukünftig über seine bestehende Telefonleitung den Highspeed-Internet-Zugang von QSC nutzen.

Dies vereinfacht den Anschluss von Kunden für QSC erheblich und reduziert erfahrungsgemäß die Kosten, wie der Blick in Länder wie die USA beweist, in denen Line-Sharing bereits seit Jahren realisiert ist. Der Preis, den QSC dabei an die Telekom zahlen soll, wird noch in einem gesonderten Verfahren von der Regulierungsbehörde festgesetzt. Mit einem kommerziellen Betrieb für „Linesharing“ ist laut QSC deshalb erst im Laufe des Jahres 2002 zu rechnen.

Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass mit der Vobis Microcomputer AG eine Vertriebspartnerschaft geschlossen worden sei. Ab sofort vermarktet Vobis Q-DSL-Produkte auf der Web-Site und in den Filialen.

Q-DSL ist in derzeit rund 46 Städten nutzbar. Der Breitbandanschluss bietet einen maximalen Downstream von 1024 KBit/s und einen Upstream von maximal 256 KBit/s. Damit ist der Zugang um einiges schneller als T-DSL (768 / 128 KBit/s).

Kontakt:
QSC IR, Tel.: 089/4892720 (günstigsten Tarif anzeigen)

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