Telekom verfehlt DSL-Ziel

Nur zwei statt 2,6 Millionen Breitbandanschlüsse vermarktet / Portal T-Vision soll neue Inhalte bieten

Kurz vor Weihnachten hat die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) die Zwei-Millionen-Marke bei den DSL-Anschlüssen durchbrochen. „In über 6000 Anschlussbereichen bieten wir unseren Kunden den superschnellen Internet-Zugang“, kommentierte Vorstand Josef Brauner die Zahl. Pro Woche würden rund 70.000 zusätzliche T-DSL-Anschlüsse installiert.

Mit dem Portal T-Vision will der Ex-Monopolist ab Anfang nächsten Jahres speziell den T-DSL-Kunden neue Inhalte anbieten. Die Freude bei der Telekom ist indes nicht ungetrübt: Noch im August hatte sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, bis Jahresende 2,6 Millionen DSL-Anschlüsse zu vermarkten (ZDNet berichtete).

Der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, hat zudem gestern mitgeteilt, dass die zuständige Beschlusskammer Drei erneut ein T-DSL-Entgeltregulierungsverfahren gegen die Deutsche Telekom eröffnet hat.

„Leider hat die Deutsche Telekom die Chance, durch eigene Anpassungsmaßnahmen die wettbewerbliche Schieflage im DSL-Markt zu beseitigen, nicht genutzt und eine Aufforderung meinerseits verstreichen lassen. Daher bleibt uns jetzt nur der Weg, durch ein förmliches Entgeltregulierungsverfahren die Wettbewerbsbedingungen im wachsenden DSL-Markt diskriminierungsfrei zu gestalten

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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