Apple bestätigt Probleme mit iPod

Einige der MP3-Player sollen im Sleep-Modus bleiben, wenn die Batterien schwach werden / Hersteller stellt Update zum Download zur Verfügung und empfielt Reset

Apple (Börse Frankfurt: APC) hat einen Fehler in seinem MP3-Player iPod bestätigt. Demnach sollen einige dieser Unterhaltungsgeräte im Sleep-Modus bleiben, wenn die Batterien schwach werden. Inzwischen habe der Hersteller den Fehler in der Software gefunden und bereits einen Patch auf seiner Site veröffentlicht.

„Apple hat einen Fehler entdeckt, der in einem Bruchteil der ausgelieferten iPods zeitweise nicht aus dem Sleep-Modus kommen lässt, wenn die Batterien schwach werden“, hieß es dazu in einer Stellungnahme auf der Web-Site. Da der Hersteller jedoch nicht in der Lage ist, zu definieren, welche Geräte von dem Fehler betroffen sind, legte es Apple allen Käufer „besonders nahe“, das Update herunterzuladen und zu installieren. Laut dem Hersteller enthält die Software zudem kleinere Fehlerverbesserungen und mehrere Sprachen wie Italienisch, Holländisch und Spanisch.

Den betroffenen Anwendern empfiehlt Apple: Erstens zu überprüfen, ob der Unterbrechungsknopf nicht auf „Ein“ steht. Anschließend soll der Käufer den iPod an die Steckdose oder einen Mac anschließen. Der MP3-Player müsse anschließend auf Default zurückgestellt werden indem die Knöpfe „Menü“ und „Play“ für zehn Sekunden gedrückt werden.

Hilft alles nichts, so empfiehlt Apple das Gerät von der Stromversorgung abzutrennen und es für 24 Stunden ohne externe Stromzufuhr zu lassen. Dann solle man wieder versuchen den iPod auf die Herstellereinstellungen zu resetten. Sollte das nichts nützen, wird der Kunde gebeten sich an den Support von Apple zu wenden.

Das ist nicht der erste Fehler den Apple in Verbindung mit dem iPod meldete. Im November berichtete Apple von einem Softwarefehler von iTunes2, die in vielen der ersten Geräte zum Einsatz kommt. In dieser Version könne es unter Umständen dazu kommen, dass das Programm Dateien von der integrierten fünf GByte-Festplatte löscht.

Apple hatte am 23. Oktober zeitgleich in USA und Deutschland den MP3-Player iPod vorgestellt (ZDNet berichtete). Das Gerät soll auf der Festplatte bis zu 1000 Songs speichern können.

iPod

1000 Songs in your pocket: Der iPod von Apple (Foto: Apple)

Kontakt:
Apple, Tel.: 089/996400 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Hardware, Software

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3 Kommentare zu Apple bestätigt Probleme mit iPod

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  • Am 10. Dezember 2001 um 12:30 von Georg Oehl

    Erinnert stark an Newton
    Der beschriebene Bug erinnert stark an den Apple Newton, dem Vater aller PDA’s, dem Apple am vorletzten Tag des Februar 1998 den Todesstoß gegeben hat (R.I.P.).

    Auch dieses Gerät verfiel, insbesondere in der Modellreihe OMP 1.11, in einigen Fällen in besagten Tiefschlaf.

    Hat Apple denn aus der Vergangenheit nicht gelernt?

    Fast schon unheimlich mutet auch die identische Vorgehensweise zur Fehlerbehebung an: Gerät 24 Stunden von jeglicher Stromversorgung trennen.

    Das hatten wir doch schon mal irgendwo.

    G.O.

  • Am 10. Dezember 2001 um 13:36 von Nico

    Absolute Inkompetenz
    Ist es Euch nicht peinlich? Diese Nachricht enthaelt mehrere riesige Fehler –

    1. iTunes laeuft nicht auf einem iPod, sondern auf einem Mac

    2. iTunes 2.0 hat nicht die integrierte 5GB-Platte geloescht. In einigen, wenigen Faellen kam es dazu, dass der Installer von iTunes2.0 Daten von der Platte des Macs geloescht hat.

    3. iTunes 2.0 stand nur kurze Zeit zur Verfuegung und wurde schnell durch die Version 2.0.1 abgeloest, die nur diesen Bug loeste

    Hey, denkt Euch nicht irgendwelche Sachen aus!

  • Am 10. Dezember 2001 um 14:16 von iStefan

    Journalimus
    Wir brauchen kompetente Berichterstattung und nicht so ein Gestammel wie diese Falschmeldung.

    Selbst Uebersetzungsprogramme wuerden aus der Ursprungsmitteilung von Apple eine bessere Pressenotiz machen.

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