Angriff auf CERT

Warndienst konnte aber weitgehend unbehelligt weiterarbeiten

Das Computer Emergency Response Team’s Coordination Center (CERT) ist gestern Opfer einer DoS-Attacke (Denial of Service) geworden. Die Site der Organisation war nur mehr eingeschränkt erreichbar. Der bekannte Sicherheits- und Virenwarndienst konnte aber weitgehend unbehelligt weiterarbeiten.

„Wir versuchen gerade mit unserem Service Provider das Problem zu lösen“, erklärte der CERT-Sprecher Bill Pollak. Im Mai dieses Jahres wurde CERT durch eine ähnliche Attacke beinahe von der Außenwelt abgeschnitten (ZDNet berichtete).

Bei DoS-Attacken greift der Täter mit sehr großen Datenmengen den Server einer Site an. Dieser kann die Flut nicht bewältigen und geht zu Boden. Ein „normaler“ Computer kann solche Massen nicht erzeugen. Deshalb nutzen die Cyber-Vandalen unbemerkt die Maschinen ahnungsloser Dritter. Diese werden damit zu so genannten „Zombie-Hosts“, man spricht von einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke (DDoS). Andererseits wird aber auch ein Angriff mittels eines Befehls, der kritische Server oder Router lahm legt, als DoS bezeichnet. Pollack wollte nicht spezifizieren, welche Form genau der Angriff hatte.

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