Nokia: Handy ist ein Spielgerät

85 Prozent der 3330-Nutzer haben laut Studie schon mal gespielt / Dienste und Möglichkeiten stehen in Zukunft beim Finnen im Vordergrund

Der finnische Handy-Hersteller Nokia (Börse Frankfurt: NOA3) schätzt, dass im kommenden Jahr 20 bis 22 Millionen Mobiltelefone in Deutschland verkauft werden. Das äußerte der Geschäftsführer von Nokia Deutschland, Mads Winblad, vor kurzem auf einem Medien Workshop in Frankfurt.

Im Rahmen der Vorstellung von Mulitmedia Messaging (MMS), der nächsten Generation der SMS, meinte der Deutschland-Chef: „Das Handy ist nicht mehr nur ein Gerät zum telefonieren, sondern ein Spielgerät.“ Laut einer für Nokia durchgeführten Studie zu dem Nokia 3330 probierten 85 Prozent der Handybesitzer einmal das Spiel im Telefon aus. 70 Prozent der Nutzer in Europa spielen angeblich einmal in der Woche und 45 Prozent sogar einmal täglich. Überraschend dabei sei, dass gleichviel Männer wie Frauen das Unterhaltungsfeature des Telefons nutzen, so Winblad. Nokia bietet dieverse Klingeltöne und Spiele im Club Nokia den Anwendern an.

„Der Telekommunikationsmarkt verändert sich. Und die mobile Welt kommt, das ist sicher“, betonte der deutsche Nokia-Chef. Mit dem Nokia 7650 bringt der Finne bis zum zweiten Quartal 2002 ein Digicam-Handy auf den Markt. Auf die Frage, ob Nokia jetzt auch auf dem MP3- und Digicam-Markt Fuß fassen wolle, meinte Windblad: „Wir werden nicht in den 80 Milliarden Dollar-Digitalkameramarkt eintreten und den Herstellern Konkurrenz machen. Wir sind für den Markt vielmehr ein Antrieb.“

Nokia habe eine führende Position im Consumer-Markt. Zukünftig (mit GPRS) ergebe sich eine ganz neue Wettbewerbssituation. Heute müsse Nokia andere Kompetenzen haben. Dem Kunden seien die Techniken wie WAP oder GPRS egal, allein die Dienste und Möglichkeiten würden zählen, das habe man jetzt verstanden, so Winblad.

Kontakt:
Nokia, Tel.: 01805/234242 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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