Bundesstaaten fordern offenen Windows-Quellcode

Im Kartellrechtsstreit wollen neun 'abtrünnige' US-Länder eine wirklich harte Strafe für den Softwarekonzern

Bekanntlich haben sich neun US-Bundesstaaten gegen die zwischen Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) und dem US-Justizministerium ausgehandelte Einigung im Kartellrechtsprozess ausgesprochen. Nun berichten Quellen aus den Reihen der „Rebellenstaaten“, dass West Virginia, Connecticut, Florida, Iowa, Kalifornien, Kansas, Maryland, Wisconsin und der District of Columbia die Offenlegung des Quellcodes von Windows fordern werden. Damit würden sie Microsoft erstmals an einer wirklich empfindlichen Stelle treffen.

Derzeit bereiten die Bundesländer einen Vorschlag für das Strafmaß vor, dass die zuständige Richterin Colleen Kollar-Kotelly gegen Microsoft verhängen soll. Dieser Vorschlag muss bis Freitag bei Gericht eingegangen sein. Microsoft seinerseits hat bis zum 12. Dezember Zeit, einen Gegenvorschlag zu präsentieren.

Der US-Bundesstaat West Virginia war gestern separat gegen Microsoft vor Gericht gezogen. Der oberste Staatsanwalt Darrell McGraw wirft dem Softwarekonzern vor, die Kartellrechte und die Rechte der Konsumenten des Landes verletzt zu haben. Rechtsexperten gehen davon aus, dass es West Virginia in erster Linie um Schadenersatz durch die Firma von Bill Gates geht

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