Linux Kernel 2.5 freigegeben

Hauptneuheiten: Journaling Dateisystem Ext3 und das Distributed File System Intermezzo

Linus Torvalds hat nach beinahe einem Jahr wieder einen neuen, „glatten“ Kernel fertig gestellt. Der Linux-Kernel 2.5.0 firmiert auch unter der Versionsnummer 2.4.15. Neu ist in der Hauptsache der Support für zwei neue File Systems, die Systeme mit Crash Protection und vereinfachter Netzwerkadministration versorgen sollen.

Die Crash Protection Ext3 ist ein Journaling Dateisystem, das Änderungen notiert. Im Falle eines Zusammenruch des Rechners kann damit das System wieder hergestellt werden. Verschiedene Distributoren bieten Ext3 bereits an, im Falle des neuen Release ist es aber erstmals in den Kernel selbst integriert worden.

Das Distributed File System Intermezzo soll die Verwaltung von Netzwerken erleichtern. Auch Nutzer von Laptops sollen damit Daten zwischen ihrem Rechner und einem Desktop besser in den Griff bekommen.

Der Kernel ist zunächst und in erster Linie für Entwickler interessant, er wird aber aller Voraussicht nach auch in den kommerziellen Distributionen von Anbietern wie Red Hat oder Suse zu finden sein. ZDNet bietet einen Linux-Channel für Profis und Neueinsteiger. Darin versammelt sind alle aktuellen Tests, News und ausführliche Artikel rund um die Open-Source-Bewegung.

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2 Kommentare zu Linux Kernel 2.5 freigegeben

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  • Am 23. November 2001 um 18:41 von Wolfram Riedel

    oh my
    Es ist absolut traurig wie wenig sich die Redakteure mit dem auskennen über das sie da schreiben.

    > "glatten" Kernel fertiggestellt

    Er hat nicht einen glatten Kernel fertiggestellt sondern mit einem neuen Entwicklerkernel begonnen. Die erwähnten Features sind die Neuerungen des 2.4.15, der gleichzeitig die Ausgangs-Basis für den neuen Entwickerkernel ist.

    > Crash Protection

    Erklärungsnot macht erfinderisch? ;))

    … und dann brauchte es sogar noch zwei Autoren dafür?! ;))

  • Am 23. November 2001 um 19:14 von disk

    Linux News bitte von Linux Usern schreiben lassen
    ich hoffe ihre anderen Meldungen sind nicht genauso falsch, die Aufzählung was alles lasse ich lieber sein das wurde ja auch schon erledigt.

    Aber mal was anderes, der Kernel scheint gut zu funktionieren und an die die mal ext3 ausprobieren wollen:

    /etc/fstab ext2 durch ext3 austauschen

    und dann als Beispiel für hda3:

    tune2fs -j /dev/hda3

    das stellt dann hda3 auf ext3 um, so auch mit allen anderen partitionen fortfahren die von ext2 auf ext3 umgestellt worden sind in der /etc/fstab

    Ach ja natürlich muss man es vorher beim kernel kompilieren auch angeschaltet haben :)

    diskord

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