Chipkamera ersetzt Auge

Implantierbare Sehhilfe der Mercator-Universität Duisburg wird ausgestellt

(Halb-)Blinde mit getrübter Hornhaut sollen demnächst wieder sehen können, stellt die Mercator-Universität Duisburg in Aussicht. Damit die Barriere der getrübten Hornhaut überwunden werden kann, trägt der Patient künftig eine Brille mit eingebauter Chip-Kamera.

Diese sendet die Bilddaten drahtlos an eine Kunstlinse im Auge. In der Linse befindet sich ein Mini-Display, das die Informationen wieder in sichtbare Bilder umwandelt und auf die intakte Netzhaut projiziert. Ziel ist es, einen ersten Display-Prototypen zu realisieren, der über 1000 Bildpunkte auf wenigen Quadratmillimetern Fläche enthält.

Die hochdynamische Mini-Kamera mit Signalprozessor, der die aufgenommenen Bilddaten komprimiert und drahtlos zur Kunstlinse überträgt, wurde im Uni-Fachgebiet Mikroelektronische Systeme entwickelt. Das Minidisplay, das auf der Kunstlinse implantiert wird, wurde von einer Uni-Forschergruppe im Fachgebiet Optoelektronik erarbeitet.

Die Entwicklung der Mercator-Universität Duisburg präsentiert das Exponat vom 21. bis zum 24. dieses Monats auf der Medica in Düsseldorf auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW.

Kontakt:
Uni Duisburg, Tel.: 0203/ 3792010 (günstigsten Tarif anzeigen)

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