Per Handy Messages an MSN-Buddies schicken

Openwave-Chef Don Listwin hält Vortrag über die Zukunft der amerikanischen Mobilfunkbranche / WAP soll Nützliches bringen

Neue Mobilfunk-Technologien, verbesserte Netzwerke und Software wird das Internet-Surfen per Handy populärer machen. Dass meinte zumindest der Chef des Handysoftware-Entwicklers Openwave System, Don Listwin, in seiner Keynote, die er auf der Comdex in Las Vegas hielt.

Die USA hinke in Sachen Mobilfunk bisher hinter Japan her, doch werde sich das laut Listwin ändern, sobald mehrere Telcos ihren GPRS- oder UMTS-Dienst gestartet haben. „In Nordamerika fangen die ersten Provider an, wirklich wertvolle Dienste zu offerieren. Wir glauben, dass in 2002 für diese Technik eine realistische Wachstumschance besteht“, bezog sich der Chef auf das in Europa wenig erfolgreiche WAP (Wireless Application Protocol).

Geht es nach Listwin, so wird auch M-Commerce viel einfacher werden. Früher habe es 70 Klicks auf dem Telefon gebraucht, um ein Buch zu via Handy kaufen. Jetzt würden der ganze Vorgang nur noch drei Knopfdrücke benötigen.

„Die neuen Telefone werden eine Maus zur Navigation besitzen. Wir werden uns von der ursprünglich nur für Handys konzipierten Benutzeroberfläche hin zu einem personalisierteren User Interface für Telefonfunktionen und Nachrichten bewegen“, so Listwin.

Stimmt die Prognose, so wird es anstatt von matt grünen oder grauen Displays und einfachem Text-Output bald Farbdisplays mit aufwendigeren Grafiken geben. Openwave hat im Rahmen des Vortrags eine neue Software vorgestellt, die es Handynutzern erlauben soll, auch Instant Messages an MSN-Benutzer zu schicken. Man arbeite derzeit noch an weiteren Kooperationen, sagte Openwave.

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