Intel brütet über stromsparenden Server-CPUs

Neuesten Schläge gegen Transmeta, die während der Comdex der Öffentlichkeit präsentiert werden, vorab ausgeplaudert

Intel (Börse Frankfurt: INL) wird auf der Comdex (10. bis 16. November in Las Vegas) neue stromsparende Server-CPUs veröffentlichen. Das erklärte eine mit den Vorgängen vertraute Quelle gegenüber dem ZDNet-Mutterkonzern CNet.

Das neue Pentium III-Modell soll auf einem mobile Pentium basieren, da die Anforderungen an Notebook-CPUs und „Ultradense“-Server sich ähneln: Beide sind beim Stromverbrauch und der Hitzeabgabe beschränkt. Mit den neuen CPUs will Intel gegen die Konkurrenten von Transmeta (Börse Frankfurt: TR9) antreten. Diese wollen nach dem Notebook-Markt jetzt auch einen Fuß in die Tür zum Servermarkt bekommen. Anfang nächsten Jahres plant Intel ein Dual-Prozessor-Design für supersparsame Server vorstellen, so die Quelle. Transmetas Designs sind nur für Ein-Prozessor-Systeme ausgelegt.

Intel wollte zu den Gerüchten über eine neue Reihe von Server-CPUs keine Stellung nehmen. „Wir haben Anfang des Jahres gesagt, dass Intel sich der Entwicklung der ersten ultradichten, stromsparenden Produkte für den Serverbereich verschrieben hat. Daran halten wir noch immer fest“, erklärte der Firmensprecher Seth Walker.

Der Geschäftsführer der Enterprise Platform Group bei Intel, Mike Fister, hatte im März erklärt, dass Intel Pentium III-Chips mit extrem niedriger Spannung, gefertigt im 0,13 Mikron-Prozess, zusammen mit den passenden Chipsets auf den Markt bringen würde. Dieses ist im eigentlichen Sinn für den Unterschied zwischen dem Einsatz in einem Server oder in einem Notebook verantwortlich. Auf der Comdex will Intel angeblich ein Niedrigenergie-Chipset vorstellen, das bis zu zwei GByte RAM unterstützt und einen Error-correcting Code (ECC) verwendet, um sicherzustellen, dass die Daten auf dem Weg zum Speicher richtig übertragen werden.

So sieht das Design des Pentium III-M für Laptops dem des Pentium III-S für Server sehr ähnlich. Einziger Unterschied: Verschiedene Teile des Chips können bei Bedarf abgeschaltet werden. Die neuen Prozessoren werden laut der Quelle Teil der „Tualatin“-Reihe sein, die im 0,13 Mikron-Prozess gefertigt wird und kommen mit 512 KByte Cache. Das ist doppelt soviel wie der früheren 0,18-Mikron-Generation zur Verfügung standen.

Aktuelles und Grundlegendes zu Prozessoren sowie deren Leistung liefert ein ZDNet-Benchmark-Test.

Kontakt:
Intel, Tel.: 089/9914303 (günstigsten Tarif anzeigen)

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