Compaq in der Verlustzone

Nettoverluste aus Investitionen in CMGI drücken Ergebnis / Capellas erwartet keine Besserung im vierten Quartal

Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) hat für das dritte Quartal seines Finanzjahres einen Umsatz von 7,5 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Das entspricht einem Rückgang von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt erwirtschaftete die Firma einen operativen Verlust von 120 Millionen Dollar, was umgerechnet sieben Cent pro Aktie gleichkommt.

Compaq setzt als Sparmaßnahme auf verringerte Lagerbestände. So seien diese in der gesamten Lieferkette um 600 Millionen Dollar reduziert worden. Die operativen Kosten seien gegenüber dem zweiten Quartal 2001 um mehr als 100 Millionen Dollar gesunken.

Laut Compaq fließen in das schlechte Ergebnis des dritten Quartals auch die Nettoverluste über 514 Millionen Dollar (379 Millionen nach Steuer) aus Investitionen in CMGI ein, welche aus einem Aktientausch anlässlich des Verkaufs von Altavista stammen. 1999 hatte der Computer-Riese die Suchmaschine abgestoßen. Unter Berücksichtigung der Wertberichtigung beziffert Compaq seinen Nettoverlust auf 499 Millionen Dollar oder 29 Cent pro Anteilsschein. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Compaq noch 11,2 Milliarden Dollar Umsatz und 557 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet.

Konzernboss Michael Capellas erkläte: „Für das vierte Quartal 2001 erwarten wir einen Umsatz zwischen 7,6 und 7,8 Milliarden Dollar und einen Verlust von ungefähr drei Cent pro Aktie.“

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