MP3.com spaltet sich in zwei Teile

Technik-Ableger soll Technologie auch an andere Firmen verkaufen

MP3.com (Börse Frankfurt: MPD) wird sich in zwei eigenständige Firmen aufspalten, von denen eine das normale Musikgeschäft weiter betreibt und die andere sich ausschließlich um die zugrunde liegenden Technologien kümmert. Die MP3 Technologies genannte Company soll nicht nur MP3.com beliefern, sondern auch den von Vivendi (Börse Frankfurt: VVU) gemeinsam mit Sony Music (Börse Frankfurt: SON1) geplanten Abo-Service Pressplay.

Der frühere Executive Vize-President für Technologie, Greg Kostello, wird der President des neuen Geschäftsfeldes. Er sagte: „Wir haben uns immer als echte Technologie-Firma gesehen. Jetzt, wo wir Teil der großen Vivendi Universal-Familie sind, ergibt es für uns Sinn, eine eigene Abteilung zu haben.“

Der Raymond James-Analyst Phil Benyola erklärte, die Umstrukturierung zeige die unterschiedlichen Aspekte in dem Unternehmen hinsichtlich Technologie- und Endverbraucher-Ausrichtung. Vivendi werde seiner Meinung nach auch nach dem Start von Pressplay als eigenständige Marke erhalten bleiben. „MP3 könnte daran Interesse haben, sowohl für das konkurrierende Musicnet als auch Pressplay als Technologie-Lieferant aufzutreten. Mit ihrem jetzigen Schritt könnten sie eine eigenständige Marke erschaffen“, so Benyola.

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