Winbond entlässt zehn Prozent

Hersteller spricht von "jahrestypischen Entlassungen" von Mitarbeitern mit "unbefriedigenden Leistungen"

Düstere Aussichten haben den taiwanischen Speicherhersteller Winbond dazu veranlasst, Mitarbeiter zu entlassen. Laut unternehmensnahen Quellen hat sich das Unternehmen von zehn Prozent seiner Belegschaft getrennt. Betroffen waren die Angestellten des Werks „Fab 1“.

Winbond hatte sich laut den Quellen zu dem Schritt entschlossen, da die Fabrik eine Auslastung von unter 50 Prozent aufweise. Außerdem würden in der Produktionsstätte hauptsächlich Halbleiterprodukte für Endgeräte hergestellt, die sich nach den Terrorattacken vom 11. September sehr schwer verkaufen ließen.

Die Industrie reagierte positiv auf Winbonds Meldung und war der Meinung, dass IDMs (Integrated Device Manufacturers) in der Vergangenheit zu schnell gewachsen und die Maßnahme gerechtfertigt gewesen sei.

Erst vor kurzem veröffentlichte Gartner eine Studie, wonach der weltweite Umsatz auf dem DRAM-Markt im Jahr 2001 um 67 Prozent zurückgehen wird. Die Marktforscher erwarten einen Umsatz von 10,5 Milliarden Dollar für 2001, verglichen mit 31,5 Milliarden Dollar im Vorjahr. Auch für das nächste Jahr rechnen die Analysten mit einem Rückgang.

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