Paybox präsentiert GPRS-Pilotanwendung

Mobiles Bezahlen soll bald auch per Java-Applet möglich sein / Benutzer können Geld auch auf Girokonten überweisen

Mobile Banking gehört zu den wichtigsten Schlagwörtern im Zusammenhang mit UMTS. Kunden sollen die Möglichkeit haben, mit ihrem Mobiltelefon Überweisungen zu tätigen. Paybox hat jetzt dazu seine Lösung auf der Systems 2001 (15. bis 19. Oktober) präsentiert.

„Bisher konnte der User von unterwegs aus nur Geld an einen anderen Paybox-User schicken. Mit der Java-programmierten GPRS-Anwendung kann man von unterwegs auch Geld an jedes beliebige Girokonto überweisen“, so Paybox-Sprecherin Bettina Hurth gegenüber ZDNet.

Zurzeit kann das im Mai 2000 gestartete Paybox-System nur per Internet oder eine 0800-Rufnummer genutzt werden. Der Kunde rufe diese Nummer an, gebe die Handynummer des Empfängers und zur Bestätigung seine PIN an. „Nicht nur Online-Shops, sondern zum Beispiel auch 300 Taxen in München unterstützen unseren Dienst heute schon. Ganz frisch ist jetzt Media Markt dazu gekommen“, informierte Hurth.

Aus Sicherheitsgründen gibt es laut Paybox bisher keine WAP-Anwendung. „Hier gibt es ja keine Möglichkeit, Daten verschlüsselt zu übertragen. Deswegen die Java-Anwendung, die bis Jahresende für alle Java-fähigen GPRS-Handys verfügbar sein wird“, erklärte Hurth.

Privatkunden sollen im ersten Jahr keine Gebühren und später fünf Euro pro Jahr zahlen. Zurzeit werden auch keine Transaktionsgebühren berechnet. Wer jedoch als gewerblicher Kunde die Paybox-Services nutzen wolle, müsse drei Prozent des Geldes an das Unternehmen abführen.

Kontakt:
Paybox-Hotline, Tel.: 01805/729269 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Messe, Systems, Telekommunikation

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