Imation verklagt Quantum auf 450 Millionen Dollar

"Wegen Verstoßes gegen das Kartellrecht" / Außergerichtliche Einigung angetragen

Imation hat beim Federal District Court St. Paul, Minnesota, eine Klageschrift gegen Quantum eingereicht. Angeführt werden Verstöße gegen die Abschnitte eins und zwei des „Sherman Antitrust Act“, das Anti-Kartell-Gesetz der USA. Konkret werden Preisabsprachen und Monopolisierung der Produktion und des Verkaufs von Magnetbändern für die Datenspeicherung kompatibel zu Quantum DLT- Magnetbandlaufwerken (Digital Linear Tape) genannt.

Quantum habe Preise für DLT-kompatible Magnetbänder festgesetzt und Imation zur Teilnahme an einem illegalen Magnetband-Kartell eingeladen. Zudem habe die Firma Patente auf lizensierte DLT-Magnetbandlaufwerke unberechtigter Weise auf Magnetbänder ausgedehnt, um so seine Monopolstellung im Magnetbandmarkt zu halten, und DLT-kompatible Magnetbänder fälschlich als einen offenen Standard mit einer Preisgestaltung gemäß freien Wettbewerbs dargestellt.

Ziel ist eine einstweilige Verfügung, so Imation, die Quantum an weiteren angeblichen Verstößen in dem betreffenden Markt hindern soll. Einschließlich Ersatzforderungen beträgt die geforderte Schadenssumme gemäß dem Antitrustgesetz mindestens 450 Millionen Dollar.

„Wir haben rechtliche Schritte zum Schutz von Imation und der Anwender von Digital-Linear-Tape-Magnetbändern eingeleitet, die den illegalen und unfairen Handelspraktiken von Quantum ausgesetzt waren. Diese monopolistischen Praktiken schaden dem Markt durch höhere, festgelegte Preise und eingeschränkte Verfügbarkeit

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