Erste Windows XP-PCs ab 24. September

Hewlett-Packard kündigt erste Systeme an / Analysten rechnen dennoch mit keinen positiven Impulsen für den US-Markt

Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) will ab kommender Woche neue PC-Systeme mit dem Betriebssystem Windows XP ausliefern. Gateway (Börse Frankfurt: GAT) hat als erster PC-Produzent Vorbestellungen angenommen. Ab 21. September akzeptiert auch HP Reservierungen für neue Windows-Rechner. Die neuen Computer mit XP sollen am gleichen Tag (kommenden Montag) auch bei den Händlern zum Verkauf stehen.

Microsoft hat den PC-Herstellern erlaubt das Betriebssystem einen Monat vor dem offiziellen Verkaufsstart der OS-Software (25. Oktober) im Bundle mit Computern anzubieten. Viele Analysten sind der Meinung, dass auch das neue Betriebssystem nicht viel an den PC-Absatzzahlen während der Ferienzeit in den USA ändern könne.

„Die Anwender werden nicht losgehen und sich einen neuen PC kaufen, weil Windows XP ein paar neue Features bietet. Das wird nicht passieren“, ist Technology Business Research-Analyst Brooks Gray überzeugt.

Bereits vor den verheerenden Terroranschlägen war die Stimmung der Analysten nicht berauschend. So korrigierte das Marktforschungsinstituts IDC erst vor kurzem seine Vorhersagen (ZDNet berichtete). Die Situation am PC-Markt für dieses und nächstes Jahr sei schlechter als bisher angenommen, hieß es. Die Autoren der Prognosen haben sowohl die vermuteten absoluten Absatzzahlen als auch den angenommenen Umsatz für die Jahre 2001 und 2002 gesenkt. Als Grund geben sie die allgemeine wirtschaftliche Schwäche in sämtlichen Absatzregionen an.

Insgesamt werden dieses Jahr weltweit etwa 130 Millionen Einheiten verkauft, das ist ein Minus von 1,6 Prozent. Vor dieser Korrektur hatte IDC eine Steigerung des Absatzes um 5,8 Prozent prognostiziert. Bereits im Juni hatte IDC seine Vorhersage von 10,3 Prozent Wachstum auf besagte knapp sechs Prozent reduziert. Der Umsatz wurde ebenfalls an die gesunkenen Verkäufe sowie die herabgesetzten Preise angepasst und soll jetzt um 10,8 Prozent niedriger als im Vorjahr liegen.

In den USA soll der Absatz von PCs um 13 Prozent zurückgehen, weitaus mehr als die zuvor angesetzten 6,3 Prozent. Auch im nächsten Jahr sind die Aussichten nicht besser: 138,6 Millionen Heim-Rechner sollen 2002 weltweit abgesetzt werden. Die Prognose wurde von 6,9 Prozent minus auf 12,2 herabgesetzt. Der Umsatz soll nun um zwei Prozent sinken, anstatt um zwei Prozent zu wachsen.

Die PC-Hersteller liefern sich seit Monaten einen Preiskrieg, in dessen Folge vor kurzem Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) mit Hewlett-Packard fusionieren will und sich Gateway (Börse Frankfurt: GAT) aus Europa und Asien zurückgezogen hat. Zur Fusion von Compaq und HP hat ZDNet ein Spezial erstellt.

XP steht für „Experience“. Das Betriebssystem soll die technisch solidere Basis des Profi-Systems Windows 2000 auch dem Durchschnittsnutzer zugänglich machen und die bislang inkompatiblen Programmversionen Millenium Edition (ME) und Windows 2000 zusammenführen. Das ZDNet Windows XP Resource Center bietet News, Tests, Screenshots und Leserforen zum neuen OS.

Kontakt:

Dell, Tel.: 06103/9710 (günstigsten Tarif anzeigen)
Hewlett-Packard, Tel.: 07031/140 (günstigsten Tarif anzeigen)
Compaq, Tel.: 089/99330 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Hardware

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1 Kommentar zu Erste Windows XP-PCs ab 24. September

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  • Am 17. September 2001 um 21:23 von Warum soll ich schon wieder bezahlen

    XP steht für "Experience, :))) soll wohl heissen steht für e’X’treme ‚P’rofit
    kein upgrade fuer 95

    keine features die nicht mit freeware programmen augeglichen werden kann.

    keine bessere spiele plattform

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