Spammer nutzen US-Attacken aus

In unerwünschten Mails wird zur Spende aufgerufen / Links auf das Rote Kreuz enden bei Firma

Konsumentenvereinigungen wie die Coalition Against Unsolicited Commercial Email (CAUCE), Internet Scambusters und die Spamcon Foundation haben vor unverschämten und betrügerischen Werbe-Mails gewarnt. Die Urheber dieser so genannten Spam geben vor, für die Opfer der Terroranschläge in den USA zu sammeln. Vermeintliche Links auf das Rote Kreuz und andere Wohlfahrtsverbände führen jedoch in Wirklichkeit zu kommerziellen Unternehmen. Diese nehmen Schecks und Überweisungen entgegen, geben sie aber mit Sicherheit nicht weiter.

Typische Nepp-Mails seien mit Betreffen wie „Express Relief Fund“ oder „Victims Survivor Fund“ versehen. „Betteleien dieser Art sind darüber hinaus sowohl in den USA als auch in Europa verboten“, erklärten CAUCE und Spamcon in einer gemeinsamen Erklärung.

Internet Scambusters warnte zusätzlich vor eigens aufgesetzten Mogel-Sites. Auch diese würden um Spenden werben, die die Opfer mit Sicherheit nie erreichen werden. Die Vereinigung empfiehlt, sich ausschließlich an bekannte Hilfsorganisationen wie Redcross.org, Unitedway.org oder Helping.org zu halten.

Auch geschmacklos: Eine Porno-Site wirbt derzeit mit dem Slogan: „Keinerlei Terroristen hier! Kommt auf unsere Site, schaltet den Fernseher aus und lasst das Gucken von diesem Mist da in Amerika bleiben“.

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