Icann votiert gegen Cybersquatter

Unrechtmäßig registrierte ".info"-Domains mit gefälschten Vollmachten verschiedener Staaten müssen zurückgegeben werden

Bei ihrer vierteljährlichen Sitzung in Montevideo in Urugay hat die Icann sich gegen Cybersquatter stark gemacht. Diese hatten versucht, Staatsnamen wie beispielsweise Angola beim Registrar der neuen „.info“-Domain Afilias zu besetzen. Die Icann sprach sich jetzt dafür aus, den nationalen Regierungen und Parlamenten das Recht an den Domains zu lassen.

Mit elf zu sieben stimmten die Mitglieder des Board of Directors dafür, weitere Namen vor Cybersquattern zu schützen. Diese hatten sich die Domains mit gefälschten Vollmachten während der Vor-Registrierungs-Phase gesichert. Zudem soll Afilias dazu verpflichtet werden, die unrechtmäßig besetzten „.info“-Domains von Staaten an die entsprechenden Regierungen zu übertragen. Erst im März 2002, wenn die Gruppe sich zu ihrem nächsten Treffen in Accra, Ghana, einfindet, soll das Registrierungs-Verbot aufgehoben werden.

„Normale“ Netizens werden ab 19. September die Gelegenheit haben, eine „.info“-Domain zu registrieren. In einem weiteren Beschluss wurde den Registraren der „.aero“, „.coop“, und „.museum“-Domains erlaubt, so bald es ihre technischen Möglichkeiten erlauben, online zu gehen.

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