Marconi-Chefs treten überraschend zurück

Britischer Telekommunikationsausrüster entlässt weitere 2000 Beschäftigte

Die Chefs des angeschlagenen britischen Telekomausrüsters Marconi – sowohl Präsident Roger Hurn als auch Generaldirektor George Simpson – haben ihren Rücktritt erklärt. Zugleich kündigte der Konzern die Entlassung von 2000 weiteren Beschäftigten an und korrigierte die Ergebniserwartungen für dieses Jahr nach unten. Als neues Führungsduo wurden mit Mike Parton und Derek Bonham zwei Manager aus der zweiten Reihe des Unternehmens installiert.

An der Börse wurde der Abgang von Hurn und Simpson positiv aufgenommen: Die Marconi-Aktie legte zunächst um mehr als sieben Prozent auf 0,58 Pfund (0,93 Euro) zu. Damit liegt die Aktie aber noch immer weit unter ihrem Stand von Anfang Juli von rund 2,50 Pfund.

Die Talfahrt der Aktie hatte am 5. Juli mit einem Sturz um 50 Prozent begonnen, nachdem sie völlig unüblich einen ganzen Tag vom Börsenhandel ausgesetzt worden war und das Unternehmen dann eine Gewinnwarnung herausgegeben hatte. Marconi war erst im Mai 1999 gegründet worden und galt lange als Leuchtturm der High-Tech-Wirtschaft. Das Unternehmen ist auf Glasfaber-Kabel und Internet-Breitband spezialisiert.

Kontakt:
Marconi, Tel.: 07191/130 (günstigsten Tarif anzeigen)

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