IFA- Zwischenbilanz: Zehn Prozent weniger Besucher

Veranstalter sprechen dennoch von Erfolgskurs der Funkausstellung

Die Internationale Funkausstellung (IFA) verzeichnet in diesem Jahr einen Besucherrückgang um zehn Prozent gegenüber der letzten IFA, die 1999 statt fand. Das erklärten die Messe-Veranstalter GFU und Messe Berlin am Mittwoch im Rahmen einer Zwischenbilanz.

Als Gründe für den Besucherschwund nannten sie die „teils subtropischen Temperaturen“ des letzten Wochenendes, die potentielle IFA-Besucher „an den Wannsee statt unter den Funkturm“ geführt hätten. Hoffnung auf bessere Besucherzahlen verbinden die Messe-Macher nun mit der IFA-Night am 31. August – dann ist die Funkausstellung von 10 Uhr bis 24 Uhr geöffnet.

Wer die IFA bereits besucht hat, ist nach Angaben der Veranstalter zufrieden: 87 Prozent aller Besucher hätten die Leistungsschau der Unterhaltungselektronik mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Zwei Drittel der IFA-Interessenten seien nicht älter als 40 Jahre, jeder Fünfte sei jünger als 20 Jahre. Die Privatbesucher würden sich vor allem für die Bereiche Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Online/Internet interessieren.

Ungeachtet des bisherigen Besucherrückgangs sehen die Veranstalter ihr Konzept der IFA-Einteilung in die Bereiche Consumer Electronics, Computer, Communication und Content bestätigt. Bereits im Vorfeld der Messe hatten sie eine Rekordzahl von über 900 Ausstellern vermeldet und die Stimmung als optimistisch bezeichnet. Jetzt sei ein „intensives Ordergeschehen“ festzustellen.

Die Internationale Funkausstellung läuft noch bis zum 2. September. ZDNet informiert mit einem großen IFA-Special laufend über alle Neuerungen der Messe.

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