Telekom: Ärger beim Kabelverkauf

Liberty Media will Sicherheit vor Bundeskartellamt / Einnahmen für Rosa Riesen könnten sich verspäten

Weiter schlechte Nachrichten für die Telekom (Börse Frankfurt: DTE) : Der US-Konzern Liberty Media versucht beim Kauf der Kabelnetze offenbar, über die Bundesregierung ein mögliches Verbot durch das Bundeskartellamt zu verhindern. Unternehmensgründer John Malone habe um ein Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schrödergebeten, erklärte das Bundespresseamt am Mittwoch in Berlin.

Es gebe dafür aber keinen Termin. Auch Angaben zum Gegenstand der angefragten Gespräche machte das Amt nicht. Das „Handelsblatt“ hatte berichtet, Malone wolle von Schröder die Zusicherung, dass ein mögliches Verbot der Übernahme der Telekom-Netze durch die Kartellbehehörde per Ministerweisung ausgehebelt werde.

Das für eine Ministerweisung zuständige Bundeswirtschaftsministerium erklärte, Liberty sei dort bisher in der Frage noch nicht vorstellig geworden. Es seien auch keine Gespräche vorgesehen, sagte ein Sprecher. Liberty will die Kabelnetze der Telekom in sechs Regionen für rund fünf Milliarden Dollar (rund elf Milliarden Mark / 5,5 Milliarden Euro) übernehmen.

Mit der Übernahme würde Liberty mit einem Marktanteil von 45 Prozent der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland.

ZDNet bietet einen News-Report zur Übernahme des Fernsehkabels für zehn Millionen deutschen Haushalte durch den amerikanischen Medienkonzern Liberty.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300700

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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