Zehnjährige Garantie auf Speicher geboten

Memory Solution will gegen "Flut minderwertiger Arbeitsspeicher" ankämpfen

Memory Solution bietet ab sofort auf Standard-Speichermodule eine Garantie von zehn Jahren. Damit möchte das Unternehmen nach eigenen Angaben „gegen die Flut minderwertiger Arbeitsspeicher antreten, die derzeit auf dem Markt kommt“.

Die Garantie gelte unabhängig von der Modulgröße, sowohl für SDR- und DDR-SDRAMs, als auch für RDRAM (Rambus). Notwendig wurde diese Garantie nach Ansicht des Unternehmens durch das vermehrte Auftreten minderwertiger SDRAMs auf dem europäischen Markt. Die Flaute auf dem Speichermarkt und der Preisverfall für Chips und Module habe wohl einige Hersteller veranlasst, auch weniger hochwertige Chips zu verkaufen, die nun auf No-Name Modulen angeboten werden, führt die Firma weiter aus.

Die Garantie sei das geeignete Mittel um das eigene Vertrauen in die Qualität der Speichermodule auszudrücken. Bei Flash-Cards gewährt die Firma eine fünfjährige Garantie.

Das in Breisach beheimatete Unternehmen entwickelt seit vier Jahren proprietäre Speicherbausteine. Die Firma beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter und erhofft sich für 2001 Einnahmen in Höhe von rund 35 Millionen Mark.

Kontakt:
Memory Solution, Tel.: 07667/946900 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Zehnjährige Garantie auf Speicher geboten

Kommentar hinzufügen
  • Am 16. August 2001 um 13:32 von Karsten Isenberg

    Zehn Jahre Garantie für Speicher, wie lange für das Unternehmen
    Bei der derzeitigen Konjunkturflaute sollte das Unternehmen eine Garantie auf das eigene Fortbestehen von mindestens zwei Jahren geben…

  • Am 17. August 2001 um 9:39 von Dieter Pfeil

    Speicher zu Billigst-Preisen zu Lasten des Kunden
    Das wurde ja auch mal Zeit, dass sich jemand etwas ausdenkt, damit man mal wieder weiß, welchen Speicher man kaufen kann. Nachdem man mitterweile 512 MB Speicher schon für DM 130,- bis 400,- laufen kann, fragte ich mich schon, wie man dann noch gute von schlechten Modulen unterscheiden kann, da man ja auch Schrott für 400,- feilbieten kann, wer kennt sich schon so gut auf dem Speichermarkt aus. Den meisten sagt der Name Infineon so gerade noch etwas und selbst da gibt es noch Module die von Infineon sind, mit Bauteilen von Infineon bestückt sind oder einfach nur Repliken der Infineon-Speicher sind. Da blickt ja niemand mehr durch.

    Bleibt natürlich die Frage, wird es das Unternehmen in drei Jahren überhaupt noch geben, geschweige denn in zehn?

    Aber ich denke es ist endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *