Studie: 140 Milliarden Dollar weniger IT-Ausgaben bis 2004

IDC erklärt Software und Services zu stabilen Wirtschaftsfeldern / Experte: IT-Markt ist momentan langweilig und hängt deshalb durch

Das Marktforschungsunternehmen IDC hat am Montag eine neue Studie veröffentlich, wonach die Krise in der Informationstechnologie (IT) innerhalb der nächsten drei Jahre mehr als 140 Milliarden Dollar geplante Investitionen ausradieren könnte.

IDC befürchtet vor allem eine Verschlechterung des Wirtschaftsklimas in Westeuropa. Im schlimmsten Fall („worst-case“) würden sich die IT-Ausgaben zwischen 2001 und 2003 demnach um 150 Milliarden weltweit verringern, wovon bis zu 50 Milliarden davon auf Europa entfallen könnten.

Mit „worst-case“-Szenario behandelt IDC den Fall, dass die IT-Ausgaben in Europa im Jahr 2001 nur um 7,9 Prozent anstatt wie bisher angenommen elf Prozent steigen. „In den Bereichen Software und Services sehen wir in diesem Jahr weiterhin starkes Wachstum“, sagte der Chef von IDCs weltweitem Forschungsprogramm zur IT Wirtschafts-Prognose, Stephen Minton. Seiner Ansicht nach wird eine weitere Verschlechterung der Konjunktur die Hardware-Branche am härtesten treffen.

Zwar behaupten zahlreiche Firmen öffentlich, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen bald verbessern werden. Doch viele Experten sind da ganz anderer Ansicht. Der im vergangenen Monat veröffentliche Holway Report sagte eine mäßige Nachfrage nach IT-Produkten bis mindestens 2004 voraus. Der Autor der nach ihm benannten Studie, Richard Holway, erklärte, es gebe keine aufregende neue Technologie, die den Bedarf in absehbarer Zeit ankurbeln werde.

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