Compaq setzt auf Itanium-CPUs

PC-Hersteller stellt 64-Bit Serverfamilie bis zum Jahr 2004 von Alpha-Prozessoren auf die Itanium-Architektur von Intel um

Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) und Intel (Börse Frankfurt: INL) haben eine mehrjährige Zusammenarbeit vereinbart. Demzufolge stellt Compaq seine gesamte 64-Bit Serverfamilie bis zum Jahr 2004 auf die Itanium Mikroprozessor-Architektur von Intel um. Bis dahin liefert Compaq noch die nächste Generation der Alpha Prozessoren (EV7) aus.

Compaq überträgt nach und nach Alpha Mikroprozessor- und Compiler-Technologie und Ressourcen an Intel (ZDNet berichtete). Der PC-Hersteller beginnt mit der Portierung von Tru64 UNIX, Open VMS, Nonstop Kernel Betriebssystemen und Entwicklungswerkzeugen auf die Itanium Prozessor-Familie.

Compaq und Intel wollen gemeinsam an der Weiterentwicklung des Parallel-Computing im Grossrechner-Bereich arbeiten.

Bis zum Jahr 2003 wird Compaq neue Systeme entwickeln und bauen, die auf heutiger und zukünftiger Alpha Prozessor-Technologie basieren. Für diesen Sommer plant das Unternehmen ein Upgrade der aktuellen High-End Alphaserver GS Serie auf einen 1 GHz Alpha-Prozessor. Gegen Ende des Jahres soll die EV7 Alpha-CPU folgen. Auch die auf MIPS-Technologie basierende „Nonstop Himalaya“-Reihe wird bis zur ersten Auslieferung des Himalayas mit dem Itanium-Prozessor im Jahr 2004 weiterentwickelt und gebaut.

Erste Itanium-basierte Systeme will Compaq aber bereits im dritten Quartal 2001 unter der Proliant-Serie vorstellen.

Aktuelles und Grundlegendes zu Prozessoren sowie deren Leistung liefert ein ZDNet-Benchmark-Test.

Kontakt:
Intel, Tel.: 089/9914303 (günstigsten Tarif anzeigen)
Compaq-Hotline, Tel.: 069/66805542 (günstigsten Tarif anzeigen)

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