Philips fertigt keine Handys mehr

Produktion von Mobiltelefonen fällt Umstrukturierung des Konzerns zum Opfer / 1232 Stellen werden gestrichen

Philips gibt die Fertigung von Mobiltelefonen auf. Der niederländische Elektronikkonzern begründete die Entscheidung am Dienstag mit einer groß angelegten Umstrukturierung. Die Handy-Produktion soll demnach von einer Philips-Fabrik in Frankreich auf das chinesische Partnerunternehmen CEC verlagert werden.

Der Schritt wird Philips eigenen Angaben zufolge mit Kosten von rund 300 Millionen Euro (knapp 587 Millionen Mark) belasten. Gewerkschaftsangaben zufolge fallen 1235 Stellen in Frankreich weg.

Vor vier Monaten hat Marktführer Nokia angekündigt, einen Teil seiner Handy-Produktion von den USA in Niedriglohnländer wie Südkorea oder Mexiko zu verlegen (ZDNet berichtete). In der Folge werden 800 Stellen in den Vereinigten Staaten gestrichen. Betroffen sind zwei Werke in Texas, in denen die Stellenkürzungen innerhalb der nächsten fünf Monate durchgeführt werden sollen.

Der französische Handy-Hersteller Alcatel hat wiederum im April angekündigt, die europäische Fertigung an Flextronics auszulagern. Flextronics übernahm damit bereits die zweite Mobiltelefon-Produktionsstätte. Bereits im Januar kaufte der Dienstleister ein Werk des schwedischen Handy-Herstellers Ericsson (ZDNet berichtete).

Kontakt:
Philips, Tel.: 040/28990 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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