Sony will Engagement bei Druckern verstärken

Konzern setzt auf kompakte Tintenstrahler für den Einsatz zu Hause und im Büro / Verkaufsstart in Europa noch unklar

Der Hersteller von Consumer-Elektronik Sony (Börse Frankfurt: SON1) will seine Bemühungen am Druckermarkt verstärken und neue Modelle präsentieren. Das kündigte das Vorstandsmitglied Takeo Eguchi jetzt in Tokio an. So will man eine Reihe von Foto-Druckern speziell für Digicams verkaufen und bis Ende des Jahres einen Tintenstrahl-Printer für den japanischen Markt ankündigen.

In Deutschland wird das Fotodrucker-Modell DPSV77 ab Anfang Juli für 1399 Mark erhältlich sein, die Variante DPP SV88 kommt voraussichtlich nicht hierzulande in die Regale. Der Printer soll über einen LCD-Monitor mit Touch Pad-Funktion verfügen, 3,8 Megapixel Auflösung darstellen können, einen Überzug zur besseren Haltbarkeit mitdrucken, automatische Bildkorrektur-Features enthalten und wird mittels des Memory Stick mit Daten gefüttert.

Nach Angaben von Eguchi will Sony in den nächsten drei bis fünf Jahren mit Druckern jährlich bis zu 2,52 Milliarden Dollar umsetzen. Das Sony-Vorstandsmitglied erklärte, man wolle mit den Printern das bestehende Angebot von Digicams, PCs und Spiele-Konsolen um eine weitere Möglichkeit erweitern, Daten auszutauschen. Schwierigkeiten beim Einstieg in den hart umkämpften Markt sah Eguchi nicht: „Die Anwendungen und die Technologie für Tintenstrahl-Drucker ändern sich alle sechs Monate. Also bieten sich uns zahlreiche Möglichkeiten.“

Dabei will man sich auf kleine, kompakte Tintenstrahl-Geräte beschränken und die Laserdrucker der Konkurrenz überlassen. „Sony ist nicht so erfolgreich darin, große Dinge herzustellen“, sagte Eguchi. Die voluminiösen Trommeln bei Laserdruckern würden diesem Konzept widersprechen.

Kontakt:
Sony, Tel.: 0221/5370 (günstigsten Tarif anzeigen)

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