Vier Unternehmen auf dem Weg zum Web-Monopol

Eine Studie von Jupiter Media Metrix belegt, dass das Interesse im Internet von wenigen Unternehmen beherrscht wird

Rund 60 Prozent ihrer Zeit verbringt die internationale Internet-Gemeinde auf Sites von lediglich 14 Firmen. In einer vergleichbaren Untersuchung vor zwei Jahren waren es noch 110 Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Jupiter Media Metrix (JMM).

Noch drastischer fällt das Ergebnis aus, wenn man sich 50 Prozent der Internet-Nutzung vor Augen hält: Diese fällt nämlich auf lediglich vier Firmen: AOL Time Warner (Börse Frankfurt: AOL), Microsoft (Börse Frankfurt: MSF), Yahoo (Börse Frankfurt: YHO) und Napster. In anderen Worten: Während das Internet gerechnet an der Nutzerzahl und der Menge an Sites weiter kräftig wächst, konzentriert sich das Angebot auf immer weniger Konzerne.

„Wir alle kennen Firmen, die vor kurzem die Arbeit einstellen mussten. Und wir alle wissen, dass es viele Übernahmen und Fusionen gegeben hat“, erklärte der JMM-Analyst Mark Mooradian. „Aber der frappierende Unterschied in so kurzer Zeit ist doch eine Überraschung.“

Zu den Unternehmen, die zu den Publikumsmagneten zählen und die 60 Prozent der Online-Zeit auf sich verbuchen können, gehören neben den vier genannten Riesen: Juno, Ebay, EA Online and Applications, Excite Network, Iwon, Walt Disney Internet Group, Lycos, About The Human Internet, Flipside Sites und CNET Networks, zu dem auch die internationalen Sites von ZDNet gehören.

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