M-Shopping war ein Total-Reinfall

Anteil der potentiellen Kunden via WAP sinkt dramatisch

Das Interesse der Verbraucher am Einkauf per Handy sinkt. Nur zwölf Prozent aller Nutzer planen noch, per Mobiltelefon auf Shopping-Tour zu gehen, ergab eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney und des Judge Institute of Management der Universität Cambridge. Im Vorjahr beabsichtigten noch 32 Prozent der Mobilfunkkunden, das WAP-Handy zum Einkaufen zu nutzen.

Als Hemnisse für die Nutzung des so genannten M-Commerce erwiesen sich zu dürftige Angebote und die Sorge über die Sicherheit bei der Zahlungsabwicklung. Die hohen Hoffnungen, die in WAP gesetzt wurden, hätten sich bislang nicht erfüllt, erklärte A.T. Kearney-Experte Martin Sonnenschein. Obwohl die Zahl der WAP-fähigen Geräte steige, sinke derzeit das Interesse am mobilen Einkauf.

Wenn das Thema M-Commerce „nicht ganz verpuffen und die Milliardeninvestitionen der vergangenen Jahre vergebens sein sollen“, müssten die Anbieter rasch handeln und interessante Angebote bereitstellen. Für die Studie befragt wurden 1600 Handy-Nutzer in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Finnland, Japan und den USA. Auch frühere Studien belegen ein sinkendes Interesse von Endverbrauchern an Einkäufen über das Mobiltelefon.

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