Aktienemmission soll bei Schulden helfen

British Telecom will bis Jahresende zehn Milliarden Pfund an Gläubiger zurückzahlen

Der Ex-Monopolist British Telecom (BT) (Börse Frankfurt: BTE) will seinen Schuldenberg von 30 Milliarden Pfund mit der größten Aktienemission in der britischen Geschichte abbauen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen frische Anteilsscheine im Wert von bis zu 5,9 Milliarden Pfund (rund 18,6 Milliarden Mark) auf den Markt kommen und damit einen Milliardenerlös in die Kassen von BT spülen.

Die Verschuldung des Konzerns war in den letzten 18 Monaten drastisch angestiegen. In ersten Linie wird für die wirtschaftliche Entwicklung der Erwerb von Lizenzen für die dritte Mobilfunkgeneration UMTS verantwortlich gemacht. Nach Darstellung des Unternehmens soll der Schuldenberg bis zum Jahresende um rund zehn Milliarden Pfund verringert werden.

Nach dem Verkauf von ausländischen Beteiligungen in Japan und Spanien in Höhe von fast fünf Milliarden Pfund an den britischen Konkurrenten Vodafone will sich BT auch von seiner Telefonbuchsparte Yell trennen. Mit US-Partner AT&T verhandelt British Telecom noch über die BT-Anteile an der gemeinsamen Geschäftskundendienstleister Concert.

Grundlegendes zum Universal Mobile Telecommunication System bietet ein News-Report zum Thema UMTS.

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