Rambus-Aktie bricht nach Niederlage im Patentstreit ein

Etappensieg für Infineon / Speicher-Unternehmen will in Berufung gehen

Um fast 20 Prozent sind die Aktien von Rambus (Börse Frankfurt: RMB) am Freitag eingebrochen, nachdem das Unternehmen im Patentstreit gegen Infineon (Börse Frankfurt: IFX) eine Niederlage einstecken musste. Das US-Bezirksgericht für Ost-Virginia hatte die Klage des Unternehmens zurückgewiesen. Kurz darauf kündigte das Unternehmen an, in Berufung zu gehen.

Das Speicher-Unternehmen hatte im August sowohl beim Gericht in Mannheim als auch beim Eastern U.S. District Court in Virginia Klage gegen den Siemens-Spross Infineon Technologies eingereicht. Das Halbleiterunternehmen habe die Rambus-Patente auf SDRAMs und DDR-Speicherbausteine sowohl in Europa als auch den USA verletzt. Zu Beginn des Rechtsstreits war die Aktie von Rambus noch über 80 Dollar wert – inzwischen ist sie mit dem Markt unter die Marke von 15 Dollar abgerutscht.

Zwischenzeitlich ist Rambus selbst von Hyundai und Micron Technology wegen Verstoßes gegen das Kartellrechtsgesetz vor den Kadi gezerrt worden (ZDNet berichtete). „Die Rechte an unseren Techniken sind unser Geschäft und wir zögern nicht, diese zu verteidigen“, kommentierte der Rambus-Chef Geoff Tate das Vorgehen seiner Firma.

Kontakt:
Infineon Technologies, Tel.: 01802/000404 (günstigsten Tarif anzeigen)

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