Alcatel reduziert Handy-Produktion

Flextronics wird strategischer Partner und kauft französisches Werk mit 830 Mitarbeitern

Der französische Handy-Hersteller Alcatel hat angekündigt, die europäische Fertigung an Flextronics auszulagern. Die Vereinbarung gaben beide Unternehmen in einem Memorandum of Understanding bekannt. Flextronics übernimmt damit bereits die zweite Mobiltelefon-Produktionsstätte. Bereits im Januar kaufte der Dienstleister ein Werk des schwedischen Handy-Herstellers Ericsson (ZDNet berichtete).

Demzufolge kauft Flextronics das französische Alcatel-Werk Laval und übernimmt im gleichen Zug die 830 Mitarbeiter. Beide Konzerne haben darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit bei Entwicklung, Einkauf, Produktion und Logistik beschlossen.

„Die Vereinbarung bedeutet den Ausbau der Zusammenarbeit mit Flextronics und gibt uns höhere Flexibilität bei gleichzeitig geringeren Kosten,“ erläutert der Präsident der Alcatel E-Business Group, Olivier Houssin.

Flextronics ist innerhalb von wenigen Jahren zum weltweit zweitgrößten Dienstleister für Elektronikfertigung aufgestiegen.

Bei GSM-Mobiltelefonen hat Alcatel in den vergangenen drei Jahren in Europa einen Marktanteil von zehn Prozent erreicht. Das Unternehmen will jedoch nicht wie Ericsson die Handy-Produktion ganz einstellen, sondern behält vorerst Fertigungsstätte in China.

Kontakt:
Alcatel, Tel.: 0711/8210 (günstigsten Tarif anzeigen)

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