Neuer Streit um Immobilien der Telekom

Bericht: Wirtschaftsprüfer widersprechen den Angaben Ron Sommers / Angeblich auf "latentes Risiko" hingewiesen

Der Streit um die falsche Bewertung der Telekom-Immobilien, durch die der Gewinn drastisch gedrückt wurde, geht in die nächste Runde. Nach Angaben des Magazins „Stern“ bestreitet die Münchner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wedit, die umstrittenen Grundstücke bewertet zu haben. Telekom-Chef Ron Sommer hatte sich in der Auseinandersetzung um die falschen Zahlen immer auf die Sonderprüfung von Wedit berufen.

Wedit hat nach den neuesten Recherchen auftragsgemäß lediglich die Methoden zur Bewertung der rund 34.500 sehr verschiedenartigen Immobilien testiert: „Wir haben weder vor noch nach dem Stichtag der Eröffnungsbilanz irgendwelche Bewertungsarbeiten vorgenommen“, heißt es in einem internen Bericht der Agentur.

Bei den Grundstücken habe Wedit auf „Mängel“, bei den Gebäuden sogar auf ein „latentes Risiko“ verwiesen. Die bilanzierten Buchwerte seien beim Verkauf am Markt nicht zu realisieren. Telekom-Sprecher Ulrich Lissek widersprach gegenüber dem Hamburger Magazin: „Das Gutachten gab keinen Grund, die Methoden und die Wertansätze zu korrigieren“.

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Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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