Ericsson und Sony legen Handy-Sparten zusammen

Analysten rechnen mit positivem Effekt für beide Partner

Der schwedische Telefonkonzern Ericsson und der japanische Hersteller Sony (Börse Frankfurt: SON1) legen ihre Handy-Sparten zusammen. Wie beide Partner ankündigten, gründen sie dafür ein Gemeinschaftsunternehmen. In der vergangenen Woche hatten Sony und der in Bedrängnis geratene schwedische Mobilfunk-Anbieter zunächst angekündigt, über eine Zusammenarbeit zu sprechen; Ergebnisse hatte es noch nicht gegeben.

Marktexperten hatten eine Kooperation als vorteilhaft für beide Partner bewertet. Sony könnte demnach zehn Prozent des Weltmarktes an der Handy-Produktion bekommen, also den Teil, den Ericsson derzeit hält. Ericsson wiederum würde von der Finanzkraft des japanischen Partners und vom hohen Bekanntheitsgrad der Marke Sony profitieren.

Erst Ende vergangener Woche hatte der schwedische Mobilfunkkonzern die Entlassung von 10.000 Mitarbeitern angekündigt. Zuvor hatte das Unternehmen mit der Ankündigung für Aufsehen gesorgt, aus der Produktion von Mobilfunkgeräten auszusteigen und die hauseigenen Designentwürfe von Drittfirmen fertigen zu lassen.

Kontakt:
Sony, Tel.: 0221/59660

Ericsson Hotline, Tel.: 01805/5342020

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