Telekom will bis zu 30 Telkos abschalten

Konkurrenz hat angeblich Schulden in zweistelliger Millionenhöhe beim Ex-Monopolisten

Nachdem der Überlebenskampf der Telekommunikationsanbieter immer härter geworden ist, dürften der Abschaltung von Teldafax und Callino durch ihren Gläubiger Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) weitere Unternehmen folgen. Wie es aus Kreisen des Ex-Monopolisten hieß, sollen sich 30 Unternehmen in der Mahnstufe drei befinden, also akut gefährdet sein. Telekom-Sprecher Ulrich Lissek erklärte dazu: „Wir sind doch nicht die Hausbank unserer Mitbewerber.“

Lissek gestand zwar zu, im Einzelfall können sich unter den im Mahnverfahren drei befindlichen Rechnungen auch strittige Forderungen befinden. Dies hatte der Branchenverband VATM vor kurzem kritisch angemerkt: „Aber dann kann ich allenfalls einen Teil des Geldes einbehalten aber doch nicht die gesamte Summe. Dann würde das ja heißen, dass keine Leistung erbracht wurde, aber das haben wir ja.“

Alles in Allem sollen sich die Forderungen der Telekom an ihre Konkurrenz im zweistelligen Millionenbereich bewegen. „Da sind eine Reihe sehr solventer Firmen unter den gemahnten Unternehmen, aber auch solche mit Problemen“, so Lissek. „Es ist naiv zu glauben, dass es von all den Unternehmen, die es vor zwei Jahren noch nicht gab, alle in zwei Jahren noch geben wird.“

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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