Kaspersky warnt vor Folgen des Magistr-Wurms

Böses Erwachen könnte Mitte, Ende April kommen, wenn der Virus aktiv wird

Die Kaspersky Labs warnen vor den Langzeitfolgen des „Magistr“-Wurms, der willkürlich Dateien auf dem Computer löscht (ZDNet berichtete). Das Antiviren-Unternehmen empfiehlt einen Systemscan mit den aktuellsten Virendefinitionen durchzuführen, da der Wurm nach Erkenntnissen der Forscher einen Monat nach der Infektion des Rechners alle Dateien auf dem PC löscht, die Einstellungen im CMOS überschreibt und Daten im Flash Bios löscht.

Da die ersten Berichte von mit Magistr infizierten Rechnern Mitte März aufgetaucht sind, erwartet Kaspersky ein böses Erwachen für zahlreiche Computerbesitzer Mitte oder Ende des April. „Wir klassifizieren Magistr als sogenannten „schlafenden“ Virus, der heimlich in einem infizierten Rechner arbeitet, bis er sein zerstörerisches Werk entfaltet“, sagte der Kommunikations-Chef von Kaspersky Labs, Denis Zenkin. Dasselbe sei bereits vor zwei Jahren mit dem Tschernobyl-Virus geschehen.

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