132.000 Strato-Präsenzen down

"Wir wissen noch nicht, wie lange der Ausfall dauern wird"

Murphys Law bei Deutschlands größtem Webhoster Strato: Seit Freitag, kurz vor neun Uhr, sind 132.000 Webpräsenzen von Kunden down. Wie Teles-Sprecher Christian Kuse gegenüber ZDNet mitteilte, hat „ein Datamover auf dem EMC-Speichersystem gepaniced“. Nachdem der Spare-Datamover dasselbe tat, kam es zu dem Ausfall. Gepaniced bedeutet bei einem Unix-System einen Absturz, in ungefähr vergleichbar eines Bluescreens unter Windows-Systemen.

Ein Datamover kann sowohl Software sein, um Daten aus einem Storage Area Network (SAN) an ein Bandlaufwerk zu übermitteln, als auch Hardware, um den schnellen Abgleich von zwei Mainframe-Rechnern zu ermöglichen. Letzteres ist offensichtlich bei den Komponenten des EMC-Systems der Fall gewesen. „Das System besteht aus zwei verschiedenen Parts“, sagte Kuse.

Kuse betonte gegenüber ZDNet, die Strato-Mutter Teles wolle die Informationspolitik, die während des jüngsten Ausfalls (ZDNet berichtete) zu Kritik von seiten der Kunden geführt hatte, jetzt ändern. „Wir werden erst dann mit Informationen an die Öffentlichkeit treten, wenn wir gesicherte Erkenntnisse haben, wie lange der Ausfall dauern wird. Alle paar Stunden zu sagen in zwei Stunden geht es weiter bringt nichts.“ Deshalb sei mit Angaben zur Dauer des Ausfalls erst dann zu rechnen, wenn die KPNQwest-Techniker ihre Fehlersuche beendet hätten.

Kontakt:
Strato, Tel.: 030/886150 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu 132.000 Strato-Präsenzen down

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *