Cisco bekennt sich zu Fehlern

Netzwerkausrüster will künftig weniger Unternehmen kaufen und mehr auf eigene Leistung setzen

Cisco (Börse Frankfurt: CIS) hat angekündigt, sich künftig mehr auf die Leistungen des eigenen Unternehmens als auf Zukäufe anderer Firmen zu konzentrieren. Die Akquisitionsstrategie habe der „Fähigkeit, selbst Technologie zu entwickeln, vielleicht geschadet“, erklärte der Chefstratege des Unternehmens, Miko Volpi, dem „Handelsblatt“

Im vergangenen Jahr hatte der Netzwerkausrüster mehr als 20 Firmen aufgekauft (ZDNet berichtete laufend). Im gleichen Zeitraum ist die Aktie um über 75 Prozent von knapp 80 auf zuletzt 18,69 Dollar eingebrochen.

Jetzt sollen die Ausgaben noch weiter eingeschränkt und das „Einstellungstempo“ reduziert werden. Vor drei Wochen hat die Firma bekannt gegeben, neben bis zu 5000 Festangestellte auch 2500 bis 3000 Teilzeitkräfte auf die Straße zu setzen. Das Unternehmen gab der aktuellen Konjunkturflaute in den USA die Verantwortung für den Schnitt.

Mit den bis zu 8000 Entlassungen trennt sich Cisco von 16 Prozent seiner Belegschaft. Cisco-Chef John Chambers rechnet inzwischen damit, dass der Rückgang noch „mindestens zwei Quartale“ weiter gehen wird.

Kontakt:
Cisco Systems, Tel.: 0811/55430

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