Intel stoppt Fabrikausbau in Irland

1400 Bauarbeiter arbeitslos / Grund: Kosten müssen eingespart werden / Weiterbau für 2002 geplant

Wie der weltgrößte Chiphersteller Intel (Börse Frankfurt: INL) mitteilte, wird die rund 2,2 Milliarden teure Erweiterungsmaßnahme an der irischen Chipfabrik Leixlip in Kildare erst einmal auf Eis gelegt. In dem erweiterten Werk hätten Pentium 4-Chips hergestellt werden sollen.

„Aufgrund dieser Entscheidung werden rund 1400 Bauarbeiter ihren Job verlieren“, meldete die irische Tageszeitung „The Irish Times“. Intels Angaben zufolge wolle man jedoch weiterhin an dem Projekt festhalten und es im kommenden Jahr fortführen. „Bis Mitte 2003 muss der 2,2 Milliarden teure Ausbau fertig sein“, unterstrich der Unternehmenssprecher Bill Riley.

„Bedenkt man, dass wir unserem Zeitplan beim Bau voraus sind, und dass es dieses Jahr in unserem Geschäftsbereich schwer läuft, und Rücklagen bilden müssen, mussten wir Schritte ergreifen und den Bau etwas zurückstellen“, sagte der Intel-Sprecher.

Aufgrund der aktuellen Krise in der IT-Industrie gab Intel erst vor kurzem eine Gewinnwarnung aus sowie die Streichung von 5000 Stellen bekannt (ZDNet berichtete).

Kontakt:
Intel, Tel.: 089/991430

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