Sony stellt Farbdisplay-PDA in Japan vor

Clié PEG-N700C ist mit Dragonball 33 MHz-Prozessor, acht MByte RAM sowie USB-Interface ausgestattet / Erste Farb-LCD-Geräte in der zweiten Jahreshälfte für deutschen Markt geplant

Der japanische Elektronikkonzern Sony (Börse Frankfurt: SON1) hat mit dem Clié PEG-N700C einen PDA (Personal Digital Assistant) mit Farbdisplay im Heimatland vorstellt. Das Gerät soll ab 21. März über eine Sites des Herstellers für 50.000 Yen (etwa 414 Dollar) zu bestellen sein. Erst vergangene Woche präsentierte der Konzern hierzulande den kleineren monochromen Bruder Clié PEG-S300.

Bei dem Clié PEG-N700C handelt es sich um ein Gerät mit einem 33 MHz Dragonball VZ-Prozessor und acht MByte RAM sowie acht MByte ROM. Als Betriebssystem kommt laut Sony Palm OS 3.5 zum Einsatz.

Clié Peg-N700C / Foto: Sony
Clié Peg-N700C / Foto: Sony

Sonys Angaben zufolge schafft das Gerät durch den Lithium-Ionen-Akku eine permantente Musikwiedergabe von elf Stunden (ohne Hintergrundbeleuchtung).

„Bisher gibt es für den europäischen Markt noch keine konkreten Pläne. Wir haben erst den monochromen Clié hierzulande vorgestellt“, meinte Sony-Sprecher Matthias Celli auf Nachfrage von ZDNet. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass wenn ein PDA erst einmal auf dem US-Markt aufgetaucht ist, ein wenig später auch auf dem europäischen Markt erscheinen wird. So bestätigte Sony-Sprecher Olaf Pempel gegenüber ZDNet, dass „Sony in der zweiten Jahreshälfte ein Gerät mit Farbdisplay in Deutschland vorzustellen will.“ Technische Spezifikationen sowie weitere Details konnte er jedoch noch nicht nennen. Das erste Farbgerät für den amerikanischen Markt wird Juni oder Juli erwartet.

Das 71 x 118,5 x 16,8 Millimeter große Farbdisplay-Gerät besitzt nach Sonys Angaben ein USB-Interface, um Daten zwischen dem PC und Handheld auszutauschen. Per USB-Schnittstelle und Memory Stick sollen sich MP3-Dateien auf das Gerät übertragen lassen. Ein 64 MByte Memory-Stick soll dazu optional erhältlich sein, der in den MG Memory Stick-Slots des Geräts gesteckt werden muss. Standardmäßig wird das Gerät außerdem mit einer Irda-Schnittstelle sowie einem Headset-Anschluss ausgestattet sein. Ein Kopfhörer samt Fernbedienung gehört zum Lieferumfang.

Wie beim in Deutschland vorgestellten kleinen Bruder besitzt auch die 160 Gramm schwere Farb-Ausführung ein Drehrad (Jog-Dial) an der Seite des Gehäuses, um dem Anwender ein Navigieren und Bedienen ohne Stift zu ermöglichen. Während die neue 899 Mark teure monochrome Fassung des Clié nur mit einer LCD-Auflösung von 160 x 160 Pixeln arbeitet, soll die neue Farbversion 320 x 320 Bildpunkte darstellen können.

Jog Dial des Clié / Foto: Sony
Jog Dial des Clié / Foto: Sony

Sony versucht mit dem neuen PDA die sinkende Nachfrage seiner Handhelds aufzufangen. Denn obwohl der ursprüngliche Farb-Clié in Japan ausverkauft war, als er am 9. September auf den Markt kam, sanken die Verkaufszahlen sowohl im Heimatland als auch für die monochrome Fassung in den USA. Die stagnierenden Verkäufe zwangen Sony, die monatliche Produktion der Clié-Geräte zurückzuschrauben.

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Kontakt:
Sony, Tel.: 0221/59660

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