Vivendi gegenüber Napster so etwas wie kompromissbereit

Unternehmens-Boss: "Wir wollen unsere Titel auf so vielen Plattformen wie möglich sehen"

Vivendi, der Eigentümer von Universal Music, hat sich jetzt gegenüber dem gebeutelten Musiktausch-Service Napster so etwas wie kompromissbereit gezeigt. Das Unternehmen sagte, es sei grundsätzlich zur Zusammenarbeit bereit, falls Napster das Gerichtsverfahren überlebe. Vivendis Chef, Jean-Marie Messier, erklärte, er sei bereit mit dem Dienst ein Lizenz-Verfahren auszuarbeiten, wenn das Geschäftsmodell von Napster auf eine legitime Basis umgestellt werde.

Weitere Voraussetzungen seien die Demonstration, dass Napster Urheberrechte respektiere sowie einen als sicher geltenden Verschlüsselungsstandard implimentiere. Bei einer Ansprache während einer Medien-Konferenz in London meinte Messier, Universal würde sein Material an jede Online-Plattform lizensieren, die die oben genannten Kriterien erfüllt.

Messier zufolge ist es ihm nur Recht, die über Universal Music vertriebenen Musiktitel bei möglichst vielen Vertriebspartnern zu finden. Allerdings haben die Vivendi-Tochter und Sony vergangenen Monat angekündigt, ein Konkurrenangebot zu Napster zu launchen. Bei „Duet“ sollen die Fans entweder eine monatliche Gebühr oder individuell pro Song zahlen.

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