Telekom verlangt mehr für Auslandsauskunft

Vor allem längere Infogespräche kosten erheblich mehr / Alle 20 Sekunden verlangt der Anbieter jetzt 1,089 Mark

Die Auslandsauskunft der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) ist seit gestern teurer geworden. Nach eigenen Angaben sollen alle Anrufe unter der Nummer 11834 ab sofort im 20-Sekundentakt berechnet werden. Damit beträgt der Preis je Intervall 1,089 Mark (0,557 Euro). Bisher stellte das Bonner Telekommunikationsunternehmen einmalig pro Anruf 0,968 Mark in Rechnung plus 0,121 Mark alle 3,8 Sekunden.

Vor allem bei längeren Auskünften macht sich die Tarifänderung deutlich auf der Telefonrechnung bemerkbar. Bei einer Gesprächsdauer von 35 Sekunden zahlt der Kunde nach wie vor 2,18 Mark. Dauert die Auskunft 50 Sekunden schlägt die Info mit 3,27 Mark zu Buche. 65 Sekunden kosten den Anrufer demnach 4,36 Mark, gegenüber bisher 3,15 Mark.

Ab sofort soll auch der Weitervermittlungsservice in die wichtigsten europäischen Länder und in die USA ohne Mehrkosten gegenüber dem Selbstwählen möglich sein. Mit etwa 323 Millionen Auskünften 1999 ist die Telekom nach eigenen Angaben der führende Auskunftsanbieter auf dem deutschen Markt.

Kontakt:
Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3300700

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