Nvidia will Einstiegsmodelle und Preise verändern

Kunden sollen auf teurere Karten angesetzt werden / Geforce 2 MX-Serie soll bald einzige Einstiegs-Grafikkarte sein

Laut einem Nvidia-Angestellten, der anonym bleiben möchte, will der Grafikkartenhersteller die Preise und den Funktionsumfang seiner günstigen Einstiegsmodelle ändern. Damit will der Hersteller nach Meinung des Mitarbeiters die teuersten und neusten Grafikkarten stärker ins Marktgeschehen rücken.

Folgende Veränderungen sind demnach geplant:

  • Das Modell VANTA mit acht /16 MByte soll weiterhin im Einstiegsbereich platziert werden. Der Preis wird jedoch leicht angehoben, um den Kunden zu ermutigen, neuere Chips zu kaufen.
  • Die TNT2 M64 mit 16 / 32 MByte ist recht beliebt bei den großen OEMs. Dennoch soll auch hier aus gleichem Grund der Preis spürbar angehoben werden.
  • Anfang März wird die Produktion des TNT2 Pro-Chips eingestellt. Etwa zwei Monate später soll auch die Auslieferungen gestoppt werden. Als Alternative will der Hersteller die Geforce 2 MX200 anpreisen.
  • Die Geforce 2 MX-Serie wird in drei Modelle aufgeteilt: Die MX100 mit 32 Bit (acht/16 MByte DDR SDRAM); MX200 mit 64 Bit (32 MByte SDRAM) und die MX400 mit 128 Bit (32/64 MByte SDRAM).

Alle drei Modelle sollen über verschiedene Kernspannungen und Speichertakte verfügen. Gemäß den Vermutungen des Mitarbeiters wird Nvidia über kurz oder lang die Geforce 2 MX-Serie als einzige Einstiegs-Grafikkarte anbieten. Dabei werde die MX100 eher eine Nischenposition bei den preiswerteren Grafikkarten einnehmen. Diese Karte sei nicht auf hohe Leistung ausgelegt. Die MX200 mit einer 64 Bit Speicherbreite werde die Leistung begrenzen. Diese Grafikboards sollen für den allgemeinen Sektor bestimmt sein. Die MX400 wird nichts anderes als eine herkömmliche Geforce 2 MX sein.

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