Nvidia kündigt zwei Nachfolger für Geforce2 Go an

Go 100- und Go 200-Modelle sollen ältere Go-Architektur erneuern

Geforce2 Go 100 und 200 heißen die Nachfolge-Modelle von Nvidias mobilen Grafikprozessor Geforce2 Go. Bisher ist diese GPU hierzulande nur in einem Toshiba-Notebooks zu finden (ZDNet berichete). Die beiden neuen mobilen GPUs sollen ebenfalls eine Transform & Lightning (T&L)-Funktion integriert haben und dabei 45 Prozent kleiner sein. Der Hersteller will die Neulinge vor allem für leichtere und kleinere Notebooks anbieten.

Preise und Verfügbarkeit konnte Nvidia noch nicht für die Modelle nennen.

Mit den neuen Go-Varianten komplettiert Nvidia seine Geforce2 Go-Familie und bietet damit jetzt drei GPUs an: Die herkömmliche Geforce2 Go, den Geforce2 Go 100 und den Geforce2 Go 200.

Die bisher in Einsatz befindliche Geforce2 Go nutzt 128 Bit SDRAM-Technik und verbraucht dabei 2,8 Watt. Die beiden Neulinge arbeiten mit der moderneren DDR SDRAM-Speichertechnik. Jedoch verkleinert Nvidia dabei die Speicherschnittstellen. So wird der Geforce2 Go 200 mit einem 64 Bit DDR SDRAM-Verfahren funktionieren. Die Go 100-Varainte will Nvidia sogar nur mit 32 Bit ausstatten. Einziger Trost: Im besten Fall soll die schwächste GPU auch nur 0,5 Watt verbrauchen.

Die Pixelfüllrate für die Geforce2 Go 100 gibt der Hersteller mit 250 Millionen Pixeln/Sekunde an. Geforce2 Go und Go 200 sollen nach Angaben von Nvidia beide 286 Millionen Pixeln/Sekunde schaffen. Den Dreiecksdurchsatz liegt laut GPU-Hersteller bei je 17 Millionen Polygonen/Sekunde. Der Desktop-Grafikprozessor Geforce2 MX schafft im Vergleich 20 Millionen Polygone/Sekunde.

Beide neue Karten sollen außerdem das Feature „Twinview“ besitzen. Damit lassen sich zwei Monitore gleichzeitig ansteuern.

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