Sommer hat „Verständnis für Zorn der Aktionäre“

"Alles andere wäre ja auch merkwürdig" / Keine weiteren Großeinkäufe vor Abschluss des Voicestream-Deals

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE), Ron Sommer, hat in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ Verständnis für den Zorn der Aktionäre über den Verfall der T-Aktie gezeigt. „Alles andere wäre ja auch merkwürdig“, so Sommer.

Einen Rücktritt schloss er allerdings vehement aus: „Mein Stuhl wackelt nicht“. Weitere Großeinkäufe seien in nächster Zeit nicht geplant. Erst müsse der Deal mit Voicestream abgeschlossen sein.

Den Kursanstieg auf über 100 Euro vor einem Jahr hielt Sommer nach eigenen Angaben schon damals für übertrieben: „Mir war klar, dass eine Gegenreaktion kommen musste“. Allerdings hätte er nach der Emission der dritten Tranche nicht damit gerechnet, dass die Aktie weit unter 60 Euro fallen könnte. Privatanleger hatten das Papier im Sommer zu einem Preis von 66,50 Euro erhalten.

Die Entlassung von T-Online-Chef Keuntje kommentierte Sommer mit den Worten: „Schwache Manager erkennen Sie daran, dass sie schon deshalb nicht teamfähig sind, weil sie sich mit schwachen Mitarbeitern und Ja-Sagern umgeben, um ihre Schwächen zu kaschieren“.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300700

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