Telekom zieht Sprint-Kurs nach unten

Nach Ankündigung von Großverkauf verliert Papier mehr als acht Prozent

Erneut haben die großen Telkos ihre Aktienkurse gegenseitig nach unten gezogen: Das Papier von Sprint verlor gestern über acht Prozent, nachdem die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) und France Telecom angekündigt hatten, sich von ihren Anteilen am amerikanischen Unternehmen zu trennen.

Beide Konzerne besitzen derzeit 175 Millione Aktien von Sprint und damit ein Zehntel des Unternehmens. Der Wert beträgt derzeit rund vier Milliarden Dollar.

Erst gestern hatte die Deutsche Telekom in einer Pflichtmitteilung bekannt gegeben, dass wegen einer Wertberichtigung von zwei Milliarden Euro (3,9 Milliarden Mark) bei den Telekom-Grundstücken unter dem Strich noch mit einem Erlös von 5,9 statt zuvor 7,4 Milliarden Euro (11,5 statt knapp 14,5 Milliarden Mark) zu rechnen sei.

Noch im ersten Quartal wolle man Aktien der US-Telefongesellschaft Sprint FON zum Verkauf anbieten, meldete das Unternehmen weiter.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300700

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