Telekom warb mit KZ-Parole

Sprecher entschuldigt sich für Verwendung von "Jedem das Seine" in Firmenbroschüre

Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) hat nach einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ mit dem von den Nazis missbrauchten Spruch „Jedem das Seine“ für ihre Produkte geworben. Die Parole, die auf dem Eingangstor des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald steht, wurde in einer bundesweit verteilten Broschüre verwendet, wie die Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe berichtete.

Ein Unternehmenssprecher bedauerte die Formulierung und kündigte an, sie nicht mehr zu verwenden. Er führte die Wahl des Spruchs auf die Unwissenheit der Werbetexter zurück. Die Nationalsozialisten wollten mit dieser Parole die KZ-Insassen verunglimpfen. Bereits im Januar hatte die Münchner Merkur Bank eine Entschuldigung bei ihren Kunden angekündigt, nachdem sie den gleichen Spruch in einer Informationsbroschüre verwandt hatte.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300700

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